Leitsatz

Für uns und unsere Einrichtung ergibt sich folgender Leitzsatz:

 

Der Weg ist das Ziel. Mit Achtung - Wertschätzung - Toleranz begegnen wir kleinen und großen Menschen.

 

1. Vorbilder

Maria Montessori

Das wesentliche Potential für die kindliche Entwicklung liegt nach Maria Montessori im Kind selbst. Im Zentrum des pädagogischen Alltags stehen Begriffe wie Freiheit, Ordnung, Stille, Konzentration, schöpferisches Lernen, Selbstentfaltung und Selbstständigkeit.

Dies alles ergibt den Grundsatz der Maria Montessori Pädagogik "Hilf mir, es selbst zu tun"

 

Das bedeutet für unsere Arbeit:

 

  • Die sinnliche Wahrnehmung ist Vorraussetzung für die begriffliche Wahrnehmung.
  • Die Erzieherin hat keine vorgefasste Meinung. Das Kind zeigt seine Natur in der gesuchten Arbeit. Die Erzieherin hilft dem Kind  Herr seiner Umgebung zu werden.
  • Jedes Tun hat seine Zeit. Was heute für das Kind noch interessant erscheint, kan morgen durch anderes Tun abgelöst werden.

 

Nach Maria Montessori zu arbeiten bedeutet weit mehr, als nur Montessori Materialien einzusetzten. Wichtig sit Montessoris Sichtweite vom Kind anzunehmen und zu akzeptieren.

 

Situationsorientierter Ansatz

Situationsorientierter Ansatz bedeutet für uns:

 

  • auf die gegenwärtige Situation und Bedürfnisse der Kinder einzugehen.
  • "Lernsituationen" anhand von Lebenssituationen und Erfahrungszusammenhängen der Kinder herbeiführen.
  • auf das Kind altersgemäß und seinem Entwicklungsstand entsprechend einwirken.
  • partnerschaftliche Beziehungen zwischen ErzieherInnen und Kindern entwickeln.
  • Beachtung der vielfältigen Erlebnisse und Alltagserfahrungen der Kinder.
  • individuelle Bedürfnisse (z.B. Entwicklungsdefizite) und sozialen Bedingungen zu berücksichtigen.

 

Durch die Öffnung des Kindergartens zum Gemeinwesen ergeben sich zusätzliche Lern- und Erfahrungsfelder (z.B. Bauernhof, Schule, Bäcker, Feuerwehr).

 

 

2. Das Spiel als wichtigste Methode

Das Spiel ist die dem Kind entsprechende Lernmöglichkeit.

Es steht im Mittelpunkt des Erziehungs- und Bildungsgeschehens im Kindergarten.

Ziel der Spielpädagogik ist es, im Spiel

 

  • Beste Bedingungen für die Persönlichkeitsentfaltung des Kindes zu geben, den Raum der Freiheit, der Eigenständigkeit und des Glücks zu geben, den das Kind zum Aufbau innerer Lebenssicherheit und zur Verarbeitung seiner Umwelterfahrungen benötigt.
  • Dem Kind die Möglichkeit zu geben, durch Kontakt mit anderen Menschen, durch altersgemäße Begegnungen mit der Umwelt, mit der Natur und vielfältigen Materialien Erfahrung zu sammeln, mit ihnen und an ihnen seine Fähigkeiten und Fertigkeiten zu üben und sich nach seinem Lebensrhythmus zu entwickeln, seine Probleme zu verarbeiten.
  • Die Fähigkeiten und Fertigkeiten des Kindes zu entwickeln und damit seine Lernfreude und Leistungsfähigkeit zu unterstützen.
  • Die Spielfähigkeit als menschliche Grundfähigkeit zu fördern.

drucken nach oben